Apr
20
2015
Death Note im TV!

death-note-special-01Dass Death Note längst Kult ist, ist ja nichts Neues … Auf die 12-bändige Manga-Serie von Takeshi Obata und Tsugumi Ohba folgten bereits Romane, ein Anime, Kinofilme, Spiele und zuletzt ein Musical – aber auch 10 Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes wird es nicht ruhiger um die Todesgötter. Im Juli startet nun auf dem japanischen Sender NTV die TV-Serie zu Death Note!


Die Darsteller und Näheres über die Story sind bisher noch nicht bekannt – nur so viel: Es werden neue Gesichter in die Rollen von Light und Co. schlüpfen. Und erstmals wird Near eine Rolle bekommen. Wir sind gespannt …

Hier schon mal das erste offizielle Bild:
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seven-days-cover-01Na, das nennen wir perfektes Timing! Rechtzeitig zum Erscheinen unserer Perfect Edition von Rihito Takarai und Venio Tachibanas traumhaft schöner Boys-Love-Serie Seven Days im Juni startet in den japanischen Kinos der erste Teil der zweiteiligen Realverfilmung. Die Hauptrollen übernehmen Tomoki Hirose (Seryo) und Takeshi James Yamada (Yuzuru).

Der erste Film läuft am 6. Juni an, der zweite folgt dann am 4. Juli!

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pengAuf dem Comicfestival in München wird auch in diesem Jahr wieder der Münchner Comicpreis Peng! verliehen. Und jetzt wurden die Nominierten bekannt gegeben. Wir freuen uns, gleich mit vier Titeln vertreten zu sein!

In der Kategorie »Bester Asiatischer Manga« haben es unser Redaktionsfavorit Gute Nacht, Punpun von Inio Asano und der Splatter-Hit Magical Girl of the End von Kentaro Sato auf die Liste der Nominierten geschafft. Als »Bester deutschsprachiger Manga« sind 78 Tage auf der Straße des Hasses von David Füleki und Martillo’s Mysterious Books von Luisa Velontrova nominiert.

Außerdem freuen wir uns, dass Daniel Lieske mit seiner Wormworld Saga als »Bester Online-Comic« ins Rennen geht.

Die komplette Liste mit allen Nominierungen könnt ihr euch hier anschauen.

die-wormworld-saga-cover-02Lange genug haben wir uns gedulden müssen, jetzt geht es endlich weiter!

Am Sonntag, den 12. April 2015 geht um 22:00 Uhr das lang ersehnte siebte Kapitel von Daniel Lieskes Wormworld-Saga online! Wie zuvor könnt ihr das feierliche Event live begleiten und ab 21:30 Uhr mit Daniel per Videochat über eure Erwartungen und natürlich im Anschluss die Entwicklungen der Geschichte sprechen.

Nach dem großen Erfolg von Daniels Kickstarter-Kampagne für die englische Ausgabe von Band 1 geht es ebenfalls bald weiter: Die englischsprachigen Fans haben ebenfalls ab dem 12. April 2015 die Möglichkeit, die Veröffentlichung von Band 2 zu unterstützen.

Weitere Infos

gintama-animeGute Nachrichten für alle Fans von unserer schrägen Comedy-Serie Gin Tama!

Die Kollegen von Crunchyroll haben sich die Rechte an den neuen Abenteuern von Samurai Gintoki und Co. gesichert. Ab Mittwoch, den 8. April 2015 um 12:30 Uhr könnt ihr die Serie im Simulcast mitverfolgen. Außerdem arbeitet der Anime-Anbieter daran, auch die alten Folgen von Gin Tama zu übersetzen und allen deutschen Fans zur Verfügung zu stellen.

the-legend-of-zelda-a-link-to-the-past-vorschaucoverShotaro Ishinomori war einer der berühmtesten und beliebtesten Mangaka Japans. Oft wird sein Name zusammen mit Osamu Tezuka genannt, wenn man von den Wegbereitern des modernen Manga spricht. Zu seinen beliebtesten Werken zählen Cyborg 009, Masked Rider und das unvollendet gebliebene Hotel. 2008 führte das Guinness Buch der Rekorde ihn als den »Comiczeichner mit den meisten Veröffentlichungen weltweit« auf. Dies verdankt er dem Umstand, dass er über 770 Geschichten in über 500 Büchern veröffentlicht hatte.

Seine vollständig farbige Adaption des berühmten SNES-Klassikers A Link to the Past entstand in den 90er Jahren für das Nintendo Power Magazine. Jeder Videospiel-Fan kennt die Geschichte des tapferen Link, der sich im Kampf gegen Agahnim stellen muss, der sich des legendären Triforce bemächtigt hat. Doch um ihn besiegen und die hübsche Prinzessin Zelda retten zu können, muss sich unser Held erst einmal auf die Suche nach dem Masterschwert machen …

Die Geschichte folgt einerseits der Handlung des Games, ergänzt sie aber um einige zusätzliche Charaktere und entwickelt so einen ganz eigenen Spannungsbogen. Für Zelda-Fans das ideale Buch, um in wohligen Erinnerungen an eines der besten Games der Reihe zu baden!

In diesem September krönt der Manga unsere Zelda-Reihe!

kill-la-kill-displayKurz vor Ostern packen wir die Spendierhosen aus! Nachdem wir uns vor Anfragen nach unserem schicken Kill la Kill-Aufsteller kaum retten konnten, habt ihr jetzt die einmalige Möglichkeit, Ryuko zu euch nach Hause zu holen!

Was ihr dafür tun müsst, lest ihr hier.

Wir drücken euch die Daumen!

Mrz
18
2015
Nachtrag zur MCC 2015

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Nachdem wir aus Leipzig zurück sind und unsere japanischen Gäste inzwischen auch alle sicher ihre Flieger zurück nach Tokyo erreicht haben, finden wir endlich die Zeit, uns zu den Kritikpunkten der vergangenen Tage zu äußern. Wir bitten vorab nochmals um Verständnis dafür, dass unser Fokus während der Messe auf der Messe liegt.

Bevor wir uns zu den vorgebrachten Kritikpunkten äußern, möchten wir uns – auch im Namen unserer japanischen Gäste – zunächst aber bei allen Fans bedanken, die Leipzig für uns und unsere Gäste zu einem einzigartigen Erlebnis gemacht haben. Mehr Besucher als je zuvor, mehr lachende Gesichter als je zuvor, nette Worte von all jenen, die sich darüber gefreut haben, dass wir durch exklusive Karten und Buttons auch an jene zu denken versucht haben, die nicht die Chance hatten, an einer der Autogrammstunden teilzunehmen – all das ist uns Ansporn für die Zukunft.

Trotzdem nehmen wir natürlich auch sehr gerne Stellung zu der vorgebrachten Kritik. Allerdings liegt uns auch daran, Stellung gegen einige falsche Gerüchte zu beziehen, die in Umlauf gebracht wurden.

1. Zum Auswahlverfahren für die Signierstunden

Der Streit der Community über das richtige Auswahlverfahren ist so alt wie die Geschichte unserer Einladungen von Gästen auf Messen und Conventions. Vor zwei Jahren haben wir beim Besuch von Tite Kubo versucht, auf Vorschläge aus den Foren einzugehen, die Vergabe über ein Losverfahren zu koordinieren. Damals hagelte es reihenweise Kritik, dieses Verfahren sei ungerecht und wir sollten uns ein Beispiel an jenen Verlagen nehmen, bei denen nach dem First-Come-First-Serve-Verfahren verteilt wird. Nun haben wir genau das getan, da rufen wieder alle nach einem Losverfahren. So gespalten wie die Meinung der Community sind auch die Positionen in unseren internen Debatten.

Das liegt vor allem an einem: Es gibt grundsätzlich kein gerechtes Verfahren, um die Plätze bei den Signierstunden zu vergeben, wenn die Nachfrage so unglaublich hoch ist wie in diesem Jahr. Natürlich ist es nicht fair, wenn manche schneller laufen können als andere. Aber es ist auch nicht fair, wenn die ersten 100, die stundenlang angestanden haben, am Ende Nieten ziehen und dafür Fans zum Zuge kommen, die als Letzte vor Ort erschienen sind. Unter anderem aus diesem Grund haben wir vor der Messe über Aktionen die Möglichkeit eingeräumt, sich eine Karte zu sichern, auch wenn man nicht gut zu Fuß oder eventuell gar nicht in Leipzig ist. Wir sind der Meinung, dass die Kombination aus beiden Verfahren eine gute Lösung war und ist.

Das eigentliche Problem ist doch am Ende ein ganz anderes: Die Nachfrage nach Autogrammen solcher Top-Mangaka, wie wir sie in Leipzig präsentiert haben, ist leider sehr viel höher als die Zahl der Autogramme, die unsere Gäste im Laufe von vier Tagen geben können. Wir haben gestern und heute alle Videos von den einzelnen Vergabeaktionen intern ausgewertet. Alleine am Samstag haben sich weit über 800 Fans für die insgesamt 150 Karten angestellt, die wir verteilen durften. Das bedeutet natürlich, dass viele auch enttäuscht werden müssen, wie auch immer die Vergabe organisiert wird. Deshalb gab es von beiden Autoren als Trostpflaster exklusive Motive, die sie nur für ihre deutschen Fans gezeichnet haben und die wir als Drucke gratis an alle anderen verteilt haben.

2. Zur Durchführung der Vergabeaktionen

Auch wir waren mit dem Verlauf am Samstag mehr als unglücklich. Dies umso mehr, als einer unserer Autorinnen bei dem rücksichtslosen Run auf die Karten die Hand in der Tür eingeklemmt wurde und nun verstaucht ist. Natürlich laden wir keine Stars ein, damit am Ende jemand verletzt wird. Nur lässt sich Rücksichtnahme leider nicht verordnen, die müsste von den Fans selbst kommen.

Wir hatten uns zusammen mit dem Sicherheitsdienst auf der Messe mit Absperrbändern und zahlreichen Ordnern durchaus auf einen großen Ansturm eingestellt. Vor allem am Samstag war der Druck der Massen am Ende aber so groß, dass alle Absperrungen von den Fans schlichtweg über den Haufen gerannt wurden. Hier müssen wir bei einer Wiederholung evtl. über massivere Metallabsperrungen nachdenken, was die Verletzungsgefahr allerdings nicht reduzieren würde.

Wir glauben nach vielen Diskussionen mit zahlreichen Sicherheitsexperten offen gestanden auch nicht, dass eine andere Uhrzeit etwas an dem Problem geändert hätte. Im Gegenteil steht zu befürchten, dass sich bei einer Vergabe um 11:00 Uhr die über 800 Fans in der Schlange eine Stunde lang weiter gegenseitig behindert hätten und noch aggressiver geworden wären. So etwas kann man bei jeder Mediamarkt-Eröffnung studieren.

Wir werden dennoch die Frage der Zeit in Vorbereitung auf zukünftige Messen ein weiteres Mal mit Experten diskutieren. Auch wir sind keine Security Service, sondern ein Verlag und verlassen uns daher gerne auf das Urteil von Leuten, die von Berufs wegen etwas davon verstehen.

Auch dem Gerücht, dass angeblich mehrere Shikishi an eine Person herausgegeben wurden, wollen wir entgegenwirken. Unsere Kolleginnen haben jedem, der nach vorne gekommen ist, genau ein Shikishi ausgehändigt.

3. Zur Zahl der Signierstunden und Zahl der Karten

Die Mangaka sind unsere Gäste, wenn sie sich auf den weiten Weg von Japan nach Deutschland machen. Sie unterbrechen ihren sehr engen Arbeitsplan, um die Fans in den einzelnen Ländern zu sehen. Oftmals zeichnen sie auch während des Besuchs in jeder freien Minute auf ihren Hotelzimmern weiter, damit die Produktion der Serien nicht ins Stocken gerät. Auch unsere beiden Gäste in diesem Jahr haben dies getan.

Vor diesem Hintergrund wollen wir gute Gastgeber sein und überlassen die Zahl der Autogramme, die gegeben werden können, die Zahl der Autogramme pro Autogrammstunde und die Frage nach den Spielregeln während der Autogrammstunden (Mit oder ohne Fotos, was wird signiert etc.) unseren Gästen bzw. den Verlagen, bei denen sie unter Vertrag stehen. Im Fall von Obata-sensei waren dies 100 pro Signierstunde, bei Sakai-sensei 50 pro Signierstunde, so wie wir es vorab angekündigt haben.

Wir fänden es schön, wenn alle Fans auch so viel Respekt vor den Wünschen der Zeichner hätten, dass sie diese Vorgaben respektieren. Aus den Gesprächen vor Ort wissen wir, dass fast alle Fans dies auch tun. Alle anderen bitten wir herzlich darum, einmal darüber nachzudenken, wie es auf unsere Gäste wirkt, wenn nach ihrem Besuch im Netz von einzelnen an solchen Vorgaben herumgenörgelt wird. Die Gäste haben sich über die Begegnung mit ihren Lesern gefreut und viel dafür getan, diese möglich zu machen. Wenn sie dann hinterher angesichts der Berichterstattung den Eindruck gewinnen, ihr Besuch hätte Ärger statt Freude ausgelöst, werden sie sicher kein zweites Mal nach Deutschland kommen, was wir sehr bedauern würden.

4. Zur Frage der Vergabe von Karten an Aussteller

Es mag durchaus sein, dass sich gelegentlich Aussteller in die Warteschlangen mischen. Wir sind davon nicht erfreut und haben alle persönlich angesprochen und um Fairness gebeten, die vor 10:00 Uhr anzustehen versucht haben. Viele Aussteller hatten dafür Verständnis und haben an der Wand neben den Eingängen gewartet, bis es 10:00 Uhr wurde. Einen wirklichen Vorteil hatten sie dann gegenüber anderen nicht. Es mag durchaus sein, dass Einzelne hier geschummelt und sich am Ende doch von der Seite in die Schlagen gedrückt haben. Ganz ausschließen können wir dies leider nicht, weil wir unmöglich alle Aussteller persönlich kennen können. Ganz sicher ausschließen können wir nur, dass sich unsere Mitarbeiter in der Schlange an unserem Stand anstellen. Dies ist nie passiert und wird auch nicht passieren.

5. Zum Ton der Kritik einzelner

Auch wenn wir sehr viel Verständnis dafür haben, dass all jene traurig sind, die keine Karte ergattern konnten, würde es uns freuen, wenn dies nicht in Neid, Missgunst oder Beleidigungen endet, ganz gleich wem gegenüber. Es gab eine interessante Diskussionsrunde von Animando auf der Messe, in der es neben vielem anderem auch um die Frage des Umgangs miteinander innerhalb der Community ging. Sich diese Diskussion einmal anzusehen, wenn sie online geht, seil all jenen empfohlen, die in der Aufregung gelegentlich die Grundregeln eines vernünftigen Umgangs miteinander aus den Augen verlieren. Das Erleben der Community auf Veranstaltungen ist in aller Regel nach wie vor von sehr viel Herzlichkeit und Freundlichkeit geprägt, es wäre schade, wenn die gelegentlich sehr aggressive Stimmung im Web das irgendwann unterwandern würde.

So, dies war unsere Sicht der Dinge zu den Signierstunden auf der Leipziger Messe. Wir haben alle Punkte aus dem Forum und von der Facebook-Seite gesammelt und werden sie vor der nächsten Veranstaltung mit dem Security Service besprechen. Natürlich wollen wir möglichst viele Fans mit solchen Besuchen glücklich und nicht unglücklich machen.